Industrielle Teigkonditionierung

16. Jan 2019

zurück zu: Newsblog | Expertise | Teige

In der industriellen Fertigung von Teigwaren wird der Kühlung zur Stabilisierung und Konditionierung des Teigs immer größere Bedeutung zugesprochen. Die Notwendigkeit von reproduzierbarer, gleichbleibender Qualität bei gleichzeitig steigenden Stundenleistungen der Produktionsanlagen, erfordert dieses Umdenken. Dies gilt analog für Gär- und Frostprozesse von Teigen.

Die Teigkühlung wird durch Kaltwassersysteme oder durch Direktverdampfungssysteme mit Sicherheitskältemitteln realisiert. Um eine Entfeuchtung der Ware zu vermeiden, werden große Kühlerflächen benötigt. Eine möglichst geringe Luftgeschwindigkeit über der Ware bei gleichzeitig guter Durchspülung des Raumes mit Luft sorgt für ein hohes Qualitätsniveau. Dies wird durch spezielle Luftführungssysteme gewährleistet, die individuell auf die Raumgeometrie abgestimmt sind.

Über elektronische Steuerungen sind die Anlagen in ihrer Leistung stufenlos regelbar, um multifunktionell für unterschiedliche Waren eingesetzt werden zu können.

In den letzten Jahren stieg die Bedeutung des hygienischen Aspekts im lebensmittelproduzierenden Gewerbe. Aus diesem Grund werden viele Anlagen mit UVC-Entkeimungsmodulen ausgestattet.

Wärmerückgewinnung aus Kälteanlagen

Aufgrund des hohen Anteils am Gesamtstromverbrauch ist die Wärmerückgewinnung (WRG) aus kältetechnischen Einrichtungen ein unterschätztes Thema mit hohem Sparpotential.

Der Einsatz eines luftgekühlten Verflüssigers neben einem Heizkessel innerhalb eines Produktionsbetriebs zeigt den Handlungsbedarf auf. Während die eine Anlage Strom verbraucht und Abwärme ungenutzt lässt, verbrennt die Heizung fossile Brennstoffe, um die gewünschte Wärme zu erzeugen. Oft kann eine WRG bei einer solchen Konstellation nachgerüstet oder in künftige Planungen aufgenommen werden. Eine durchdachte Planung der WRG sorgt für eine verbesserte Effektivität der Kälteanlage und liefert die Wärme „nebenbei“, sodass der Betreiber doppelt profitiert.

Funktionsweise und historische Entwicklung unserer Kontaktkühlung

Bereits in den 1970er Jahren entwickelte die Firma Eisvoigt Anlagen für die speziellen Anforderungen der Bäckereikühl- und Kältetechnik. Diese Anlagen waren mit der sogenannten stillen Kühlung ausgerüstet. Diese Technologie erzielte die besten Ergebnisse für ungegarte Teige und Sahnetorten. Durch große Kühlerflächen, bezogen auf die jeweilige Kälteleistung, konnte die Entfeuchtung der Ware deutlich reduziert werden.

Kontakt zu uns

8 + 10 =

zurück zu: Newsblog | Expertise | Teige